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Negativ Kalorien Diät

Immer dünner werden, je mehr man isst. Beim Essen bestimmter Nahrungsmittel sollen mehr Kalorien verbraucht als aufgenommen werden. Was steckt dahinter?

Das Prinzip der negativen Kalorie

 Seit mehr als sechs Jahren taucht immer wieder der Begriff "Negative Kalorie" in Anzeigen zum Abnehmen auf. Wer möchte nicht der Headline der Anzeigen glauben: "Jetzt können sie schlank werden, selbst wenn sie reichlich essen".
Das ist die Aussage der neuen Diät. Stimmt das? Wir sind derzeit daran, mit einigen Übergewichtigen diese Aussagen zu prüfen und werden demnächst weiter berichten.

Neueste Untersuchungen sollen demnach ergeben haben, dass 19 besonders gesunde und nahrhafte Nahrungsmittel (darunter Gemüse und Obst) mehr Kalorien verbrennen als sie eigentlich zuführen. Die Nahrungsmittel negativer Kalorien werden demnach nur in Energie umgewandelt und nicht in Fett.
bald  
 

Wie soll es wirken?

Die Fettabbauende Wirkung dieser Nahrungsmittel wird folgendermaßen erklärt: Bei der Geburt besitzt jeder Säugling eine bestimmte Anzahl an Fettzellen. Diese vermehren sich bei jeder Gewichtszunahme. Dabei soll sich der Stoffwechsel verlangsamen und Kohlenhydrate werden in Fett umgewandelt und so gespeichert.
Von manchen Lebensmitteln weiß man, sie haben negative Kalorien, d. h. bei ihrem Verzehr wird der Körper mehr Energie für die Verdauung verbrauchen als er aus ihnen aufnimmt. Je mehr man also isst, desto mehr nimmt man ab. Diese Eigenschaft wird vor allem diversen Obst- und Gemüse-Sorten zugesprochen, etwa Äpfeln, Spargel oder einigen Kohlsorten. Man kennt die Wirkung der Kohlsuppendiät schon lange. Je mehr man davon isst, je mehr nimmt man ab.


   

Die Nahrungsmittel  

Abgenommen werden kann nur dann, wenn dem Organismus dieses Fett genommen wird. Drei Möglichkeiten werden vorgeschlagen: Es wird auf fettreiche Nahrungsmittel verzichtet oder es wird intensiv Sport getrieben oder aber - so die Anzeige - man nimmt Nahrungsmittel negativer Kalorien zu sich. Die Verdauung erfordert angeblich mehr Energie als tatsächlich geliefert wird. 

Auf dem Speiseplan dominieren "fettverzehrende Nahrungsmittel". Sie sollen mindestens ein Viertel der täglichen Ernährung ausmachen. Dazu zählen: Artischocken, Spargel, rote Bete,  Rüben, Mangold, Möhren, Sellerie , Chicoree, Brokkoli, Wirsing, Kohl, Paprikaschoten, Radieschen, Rettich, Endivien, Spinat, grüne Bohnen, Kopfsalat, Feldsalat, Steckrüben, Zwiebeln, Löwenzahn, Blumenkohl, Gurken, Zucchini, Kresse und Gewürze.

Obst sollte von anderen Nahrungsmitteln getrennt verzehrt werden. Bestimmte Früchte wie Ananas, Erdbeeren, Grapefruit, Mandarinen, Papaya, Preiselbeeren und Blaubeeren sind als Beigaben zum Salat erlaubt.